Biografie

Geboren wurde der Singer & Songwriter Franky von Tide, am 29. September 1972, in der Hansestadt Greifswald. Er ist, wie er selber sagt: „ein Kind des Ostens“ und machte seine ersten Schritte in Saßnitz, auf der Insel Rügen. Woher sein musikalisches Talent kommt, ist bis heute ungeklärt. Weder in der Familie noch bei seinen Vorfahren lassen sich weitere Musiker finden. Was es gibt, sind die Geschichten aus seinen Kindheitstagen, welche erzählen, dass er schon früh musikalische Anwandlungen hatte.

Ein Umzug in den Süden der damaligen DDR sorgte 1979 dafür, dass er in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) eingeschult wurde. Doch schon zweieinhalb Jahre später ging es wieder in den Norden. Franky von Tide wurde umgeschult und landete in Neukloster (Mecklenburg). Hier, im Internat und weit weg von zu Hause, wurde ihm erstmals bewusst, wie groß sein Interesse für die Musik wirklich ist. Und genau hier, gab es auch den Platz, diese neu entdeckten, künstlerisch, kreativen Talente ausleben.

Er sang im Schulchor, spielte Theater bei Schulaufführungen, lernte Gitarre, Bass und später auch Keyboard. Quasi nebenbei entstanden die ersten Texte und Songs, welche sich mit dem Schulalltag, dem Internatsleben und, nicht zu vergessen, dem Weltfrieden befassten. Zusammen mit Freunden wurde eine Schulband gegründet. Um diese auch auf die Bühne zu bringen, musste man sich etwas einfallen lassen. Die glorreiche Idee; ein Solidaritätskonzert! Gründe, ein solches Konzert zu veranstalten, gab es genug. 

Für Franky von Tide und seine Bandkollegen war jedoch viel wichtiger, dass zu einem Solidaritätskonzert, welches ja eine offizielle politische Veranstaltung war, quasi jeder Mitschüler und Pädagoge kommen musste. Auf diese Weise sicherten sie sich nicht nur das Premierenpublikum sondern auch gleich noch weitere Auftritte. Nach Abschluss der 10. Klasse (1989) ging es wieder nach Chemnitz, wo Franky von Tide seinen ersten, „ordentlichen“ Beruf (Physiotherapeut / Krankengymnast) erlernte.

Aber auch hier fanden sich schnell Gleichgesinnte, mit denen man eine Band gründen konnte. Leider waren diese Bandkollegen nicht so ambitioniert, wie Franky von Tide es sich gewünscht hätte. Darum entschied er sich, aus der Band auszutreten und alleine weiter zu machen. In den drei Ausbildungsjahren schrieb er unzählige Songs, welche sich mit seiner Lebenssituation und seiner Gefühlswelt befassten. Bis er eines Tages ein Radiointerview hörte, in dem sich ein Musiker über die Singer & Songwriter ausließ, welche ihre Musik als Selbsttherapie missbrauchen.

Franky von Tide fühlte sich direkt angesprochen, denn er spürte, dass man das auch von seinen Texten behaupten konnte. Dieses Interview änderte alles! Er befasste sich mit neuen Themen, suchte nach neuen Textideen und entwickelte seinen musikalischen Stil in genau die Richtung, wie man es heute von seinen Songs kennt. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung (1992) zog er nach Berlin und arbeitete bis 2002, ganz brav in seinem Beruf als Physiotherapeut. Die Musik blieb dabei immer ein fester Bestandteil seines Lebens. Denn ohne Musik? Geht gar nicht!!

Hier und da boten sich immer wieder kleinere Auftrittsmöglichkeiten und Franky von Tide nutzte sie sehr gerne. Denn jeder noch so kleine Gig, gab ihm einen Kick und spornte ihn an, weiter zu Texten und zu Komponieren. Interessanterweise waren es dann doch die beruflichen Kontakte, die es ihm 1996 ermöglichten zum Mitbegründer, Sänger, Bassist und Bandleader der Deutschrockband „Reality“ zu werden. Die Band lebte von seinen Songs und rockte die Berliner Clubs.

Die Band „Reality“ veröffentlichte ein Studioalbum (1998 – „Ostkreuz“), eine Single (2001 – „Alles wird Gut!?“) und ein Live-Album (2001 – „Reality – Volle Kanne Live“). 2003 zerplatzten jedoch die Bandträume und es stellte sich die Frage: Was nun? Schnell wurde Ihm klar, dass es nicht reichen würde, nur Texte zu schreiben und Songs zu komponieren. Wichtig war, die Musik auch produzieren zu können. Dafür musste er wiederum die Hintergründe verstehen und genau wissen, wie im Studio gearbeitet und Musik produziert wird.

Darum zog der Künstler für knapp zwei Jahre nach Hamburg, drückte noch einmal die Schulbank und erlernte den Beruf des Mediengestalters für Bild und Ton. Was Franky von Tide zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen konnte war, wie sehr ihn diese Zeit prägen würde. Nach dem die Ausbildung abgeschlossen war, kehrte er nach Berlin zurück und gründete, am 01. Juli 2005, das Unternehmen „Audio & Video Produktion Franky von Tide“.

Um das Unternehmen am Markt zu positionieren, beschallte er Veranstaltungen im Berliner Reichstagsgebäude und arbeitete ein halbes Jahr als Cutterassistent in Köln. Gleichzeitig in zwei Städten zu arbeiten und immer volle Power zu geben, verlangte viel von ihm ab. Am meisten Kraft kostete ihn aber die stetige Suche nach neuen Einnahmequellen. Für die Musik blieb keine Zeit mehr und sie wäre fast auf der Strecke geblieben. 2007 heuerte Franky von Tide auf der MS Deutschland an und ging, als freier Tontechniker, auf „große Fahrt“.

Während er abends dafür sorgte, dass Künstler wie Diana Damrau, Sabine Mayer, Anna Agathonos, Ingrid Peters, Roberto Blanco, Ulrich Tukur & die Rhythmus Boys, das Orchester Ambros Seelos, Christian Brückner, Joja Wendt und viele mehr, einen super Ton bekamen, saß er tagsüber am Klavier, übte, schrieb neue Musik und lebte, in gewisser Weise, das Leben eines singenden Seemannes. Trotz vieler neuer Erfahrungen, die sich auch in den Songs auf seinem Album „Seemannslust“ wiederfinden, und interessanten Einblicken, in die fernen Länder dieser Welt, etwas fehlte!

Die alte Liebe zur Musik war wieder entflammt! So schön es auch sein mochte, für guten Sound zu sorgen, Franky von Tide spürte mehr denn je, wo er wirklich hingehört! Mit seinen eignen Songs auf die Bühne! Wieder an Land und mit festem Boden unter den Füßen, begann Franky von Tide 2009 mit den Arbeiten für sein Debüt- und Soloalbum „Seemannslust“. Ideen und Songs waren ja vorhanden. Jetzt musste nur noch produziert werden.

Genau diesem Punkt, kam dem Musiker seine zweite Ausbildung und sein Unternehmen zu Gute. Es wuchs quasi endlich zusammen, was schon immer zusammen gehörte. Kaum waren die ersten Songs im Netz zu hören, erreichten Franky von Tide Anfragen, ob und wenn ja, ab wann er auch Live zu erleben wäre. Im August 2011 war es so weit. Franky von Tide gab sein erstes Konzert in Halle, stand endlich wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten und wurde vom Publikum gefeiert.

Mit diesem Auftritt gelang Ihm sogar der Sprung ins Radio. Das Internetradio – 4reasons-radio spielte den Song „Der Horizont So Weit!“, welcher auf Platz 1, der hauseigenen Member-Charts, landete. Nach weiteren Auftritten in Halle und Berlin, bei denen er immer wieder gefragt wurde, ob man seine Musik auch kaufen kann, entschied sich Franky von Tide, im Dezember 2011, eine EP mit dem Titel: „Der Horizont So Weit!“ zu veröffentlichen.

Dass dies eine gute Entscheidung war, zeigte sich in den nächsten Monaten. Denn gleich am Anfang des Jahres 2012, ging es wieder mehrfach nach Halle und es blieb wenig Zeit zum produzieren Bei den Konzerten wurde Franky von Tide von Franziska Schönau (Backings) und Steve Schultze (Backings und 2. Gitarre) unterstützt. Das Unplugged-Set beinhaltete auch unveröffentlichte Songs, welche so live getestet werden konnten, bevor entscheiden wurde, ob sie für das Album geeignet sind.

In dieser doch sehr aktiven Phase wurden grundlegende Entscheidungen getroffen, wie es mit der Produktion des Albums weitergeht. Beflügelt vom Erfolg der Auftritte und dem daraus entstandenem Schwung arbeitete Franky von Tide ab Mai 2012 intensiv am Album. Die letzten Songs wurden arrangiert, eingespielt und produziert. Im Oktober war die Musik für das Album fertig! Ein Label wurde gesucht und mit Timezone-Records und deren Unterlabel, für deutschsprachige Musik, Schallwelle gefunden. Jetzt fehlten nur noch die Bilder und die Covergestaltung.

Für die Fotos ging es auf die schöne Insel Usedom, wo es, an einem sonnigen Novembertag, ein Fotoshooting gab, bei dem alle Fotos fürs Booklet gemacht wurden. Für die Innenseiten des Bocklets hatte Franziska Schönau Bilder gemalt, welche von der Musik des Albums inspiriert wurden. Im Februar 2013 war es endlich soweit! Franky von Tide veröffentlichte sein erstes Soloalbum „Seemannslust“! Mit dem fertigen Album im Gepäck und dem gleichnamigen Unplugged-Programm ging es auf Tour.

 Angefangen in Berlin, wo verschiedene Bühnen bespielt wurden, bis nach Halle (Saale), Gravelotte (Mecklenburg-Vorpommern) und Sylt, wo Franky von Tide spontan ein Konzert am Strand gab. Das Jahr 2013 war ein Highlight und so verwundert es nicht, das Franky von Tide seine Erfolgsgeschichte 2014 weiterschreiben wollte. Doch selten läuft alles nach Plan und vieles kam anders als gedacht!

Obwohl er sein erstes Konzert schon Anfang Januar gab und das Jahr vielversprechend begann, folgte, dem Auftritt im Zimmer 16, eine Durststrecke. Folgeauftritte fehlten und Franky von Tide musste, wie viele andere Künstler auch, lernen, wie schwer es sein kann, sich selbst zu vermarkten. Da Konzerttermine ausblieben, entschied er sich, wieder kreativ zu arbeiten und das nächste Album anzugehen. Doch auch dieser Plan scheiterte anfangs. Die Technik streikte und der Künstler war familiär so stark eingebunden, dass kreativ fast nichts mehr ging. Aber nur fast!

Denn jede Durststrecke hat mal ein Ende und „Alles wird gut“! Im August wendete sich das Blatt und Franky von Tide konnte wieder Konzerte geben. Auch die Probleme mit der Studiotechnik waren behoben und es gab wieder Platz für kreative Impulse. Mit einem dieser Impulse wurden der Künstler und das Projekt „Franky von Tide“ quasi interaktiv. Während er 2015 fleißig am neuen Album arbeitete und verschiedene Konzerte gab, konnten seine Fans, über eine kleine Filmreihe, an der Entstehung des neuen Albums teilhaben.

Die Entscheidung, die Produktionsgeschichte zum Album „Du bist der Grund“, in mehreren kurzen Filmchen zu erzählen, war ein sehr wichtiger Schritt, um auch 2016, einem Jahr in dem es keine Konzerte gab, in der Öffentlichkeit und im Netz präsent zu bleiben. Schließlich verlangte die Produktion des neuen Albums seine ganze Aufmerksamkeit.

14 Songs sollten auf das neue Album und wollten arrangiert, eingespielt und eingesungen werden, bevor es schließlich ans mixen und mastern ging. Unterstützt wurde Franky von Tide diesmal von Birgit Leuthold (Background, Duettstimme & Co-Texterin), Harald Rudziansky (Mundharmonika) und Sebastian Martin (Akkordeon, Melodica, Voice-Recording & Mastering). Glücklicherweise gestaltete sich die Suche nach einem Label einfacher als beim ersten Album. Schon Anfang 2016 stand fest, dass das Label „RazzMaTazz Music Entertainment“ das neue Album veröffentlichen wird. Mit Beginn des Jahres 2017 ging es in die Endphase der Albumproduktion. Was noch fehlte waren die Coverfotos. Dieses Mal ging es nicht in die Ferne!

Für dieses Album wurden die Fotos in Berlin und, wie schon beim ersten Album, von Cathleen Abraham geschossen. Am 09 Juni 2017 war es soweit. Franky von Tide veröffentlichte sein zweites Soloalbum „Du bist der Grund“ und die Record-Release-Party wurde in der Wittenauer Jazzscheune in Berlin gefeiert. Die neuen Songs wurden live vorgestellt und vom Publikum begeistert aufgenommen. In den folgenden Monaten gab Franky von Tide wieder Konzerte, in Halle (Saale) und in Berlin.

Auch 2018 wurde zu einem spannendem Jahr mit vielen besonderen Konzertmomenten. Im März spielte Franky von Tide erstmalig ein Konzert auf der Insel Usedom. Es war insofern besonders, weil es quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Geladen waren ausschließlich die Patienten der Rehabilitationsklinik „Seebad Ahlbeck“. Das „geheime“ Konzert in Ahlbeck war jedoch nur der Auftakt.

Im Mai wurde Franky von Tide darüber informiert, dass seine Musik jetzt auch in der Schweiz gehört wird. Ein Schweizer Internetradio war auf seine Songs aufmerksam geworden und hatte diese in seine Playliste aufgenommen. Die Fête de la Musique und das 22. Internationale Bierfestival in Berlin waren die Höhepunkte des Sommers. Und auch der Herbst brachte eine Besonderheit mit sich.

Franky von Tide spielte beim 9. Passagenfest in Leipzig und stellte sich dem Publikum auf einer Art und Weise vor, wie er es sonst nur selten tut. Denn hier wurde Straßenmusik verlangt. Zusammen mit Birgit Leuthold stellte er sich dieser Herausforderung und spielte mehrere Sets. So ganz ohne Technik war es nicht leicht, sich gegenüber den anderen Kollegen durchzusetzen.

Doch mit viel Charme gelang es, das Leipziger Publikum zu begeistern und diesen Auftritt in Leipzig, zu einem Highlight werden zu lassen. Am Ende des Jahres 2018 gab es dann noch eine Prämiere. Franky von Tide veröffentlichte ein Musikvideo zum Song „Narben auf meinem Herz“, aus dem Album „Du bist der Grund“ (2017). Es ist das zweite Musikvideo aus diesem Album.

Natürlich hatte auch dieses Jahr nicht nur glanzvolle Seiten. Ganz besonders ärgerlich war, dass der Künstler keine Exemplare seines zweiten Albums mehr verkaufen konnte, da die sein Plattenlabel die Lieferungen einstellte. Das Jahr 2019 begann mit dem Versprechen des Labels, dass bald wieder geliefert werden würde. Doch dieses Versprechen wurde leider nicht gehalten. Den ersten Auftritt 2019 gab es im Februar, zum Aktionstag „Berlin sagt Danke!“. Obwohl sowohl Franky von Tide als  auch Birgit Leuthold, völlig verschnupft waren, sagten sie dem Feuerwehrmuseum in Berlin-Tegel sofort zu, als die Anfrage kam und kämpften sich tapfer durch das Konzert.

Gekämpft wurde 2019 an vielen Fronten. Auftritte wurden von Veranstaltern grundlos abgesagt, Bookinganfragen des Künstlers nicht beantwortet und die alljährliche Grippewelle hatte den Künstler in den ersten drei Monaten richtig erwischt. Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, die sich auf das Gleichgewichtsorgan ausbreitete, sorgte für einen unerwünschten mehrtägigen Krankenhausaufenthalt und bedurfte einer mehrwöchigen Pause.

Erst im Mai konnte sich Franky von Tide wieder auf sein künstlerisches Schaffen konzentrieren. Er nutzte die Gelegenheit, die ihm das Wetter bot und produzierte das Musikvideo zu dem Titel: „Herbst im Mai“, aus dem Album: „Seemannslust“ (2017).

Im Sommer gab es dann auch wieder Konzerte und endlich neue Exemplare des Albums: „Du bist der Grund“. Um an die neuen CDs zu kommen, musste sich der Künstler aber selbst kümmern. Denn vom Label, welches das Album 2017 veröffentlicht hat, hört und sieht man nichts mehr. Dafür steigerten sich die digitalen Abrufe seiner Musik 2019 deutlich. Bei Streaming-Diensten wie Spotify oder Soundcloud wird seine Musik immer öfter gehört. Es wurde Zeit, neue Musik nachzulegen und ein drittes Album vorzubereiten.

Fortsetzung folgt!

Natürlich wird es auch weiterhin viele schöne Konzerte geben! Die aktuellen News und Termine erfahren sie